Salute! Das legendäre Camparino in Milano ist zurück!
Geschrieben von Dagmar Papic am 27. Januar 2012 | Abgelegt unter Fundstücke

Charles Schumann bei der Eröffnung des Camparino / Bildnachweis: CAMPARI/Marco Curatolo
Mailand feiert die Rückkehr einer weltberühmten Bar. Im Jahr 1915 eröffnete Davide Campari, Sohn des Campari-Erfinders Gaspare Campari, das einzigartige ‘Camparino’ in der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II. Einige Jahrzehnte mussten die Mailänder und ihre Besucher auf das Camparino verzichten, es firmierte unter dem Namen ‘La Zucca’. Nun ist es seit dem 25. Januar 2012 wieder unter dem ursprünglichen Namen zurück.
Das Camparino ist die Geburtsstätte des Aperitifs und ein Bar-gewordenes Symbol der Genusskultur. Allerdings trennte sich der junge Davide Campari 1919 von seiner florierenden Bar,. Doch jetzt erweckt Campari das Camparino wieder zum Leben und eröffnet die berühmte Bar in der Galleria Vittorio Emanuele II wieder.
Kurz zur Historie: Bereits 1915 war das Mailänder Camparino Szene-Treffpunkt. In Mailands “Salon”, der eleganten Galleria Vittorio Emanuele II, direkt zwischen Mailänder Dom und Scala gelegen, kamen hier Mailands Künstler sowie die Mächtigen der Stadt zusammen. Sicher nicht zuletzt dank ihrer eleganten Ausstattung im Art-Nouveau-Stil. Ein weiteres Erfolgsgeheimnis des Camparino war seine innovative Soda-Wasser-Leitung vom Keller direkt an die Bar, die mit stets gekühltem Wasser für einen ideal temperierten, erfrischenden Campari Soda sorgte.
Für die Neugestaltung des Signets der Bar verpflichtete Campari den italienischen Künstler Ugo Nespolo. Dieser traf für den neuen Stil der Bar die richtige Mischung aus Tradition und Innovation. Das Ergebnis ist ein Design, das den Geist des Camparino auf hippe Weise feiert.
Geführt wird das Camparino von Orlando Chiari und Teresa Miani, die zuvor bereits das Zucca leiteten. Die beiden freuen sich: “Dass wir von Campari ausgewählt wurden, ist, als würde ein Traum wahr werden. Wir wollen den alten Prunk der Bar beibehalten und gleichzeitig zukunftsorientierte Impulse setzen.“







